Dienstag, 29. Januar 2008

BIG DAY OUT



Diesen Samstag war Australia Day. Dies ist ein offizieller Feiertag in Australien. An diesem Tag kam die erste australische Flotte an. Da die Australier die sehr Arbeitnehmer freundliche Regelung haben, dass Feiertage die aufs Wochenende fallen am Montag nachgeholt werden, war diesen Montag auch frei.
Ich hatte schon seit längerem überlegt am Montag zum Big Day Out Festival zu gehen. Dies findet jedes Jahr auf dem Flemington Race Course in Melbourne (und allen anderen australischen Großstädten innerhalb von zwei Wochen) statt. Der Headliner war Rage Against The Machine und die wollte ich ja immer schon live gesehen haben. Leider war das ganze aber lange ausverkauft und so waren die Tickets schnell bei Ebay für das doppelte zu finden. Teilweise haben Leute über 250 Dollar für ein Ticket bezahlt.
So haben Andreas (ein Stuttgarter den ich übers Studivz kennengelernt habe) und ich beschloßen, dass wir einfach morgens hinfgahren und versuchen vor Ort ein Ticket zum humanen Preis zu bekommen. Also traffen wir uns am Montag morgen um 10 Uhr vor am Bahnhof um dann gemeinsam zum Gelände raus zu fahren.
Dort angekommen standen wir erstmal doof rum, da man direkt nach dem Zug schon ein Ticket brauchte, da das Gelände direkt nach dem Bahnsteig los ging. Ich hatte zum Glück dran gedacht nen Zettel zu schreiben "Looking for tickets", so dass wir uns damit an den Bahnsteig stellen konnten und innerhalb von 5 Minuten hatten wir jeder ein Ticket zum Originalpreis gekauft :)! Wir waren also sehr froh nicht bei der Ebayschlacht mitgemacht zu haben.
So konnte also ein grandioser Tag beginnen! Die Stimmung war einfach perfekt. Wir hatten den ganzen Tag strahlende Sonne und angenehme bis warme Temperaturen von um die 30 Grad! Also perfektes Festivalwetter! Gut das wir ordentlich Sonnencreme dabei hatten und ich mein Australia Cap!



Die Menge Nachmittags vor der Mainstage:



Das war im Zelt wo eine lokale Band aus Sydney Namens Pnau gespielt haben. Die haben mich etwas an den neuen Deichkind Stil erinnert. Hab mir direkt mal die CD besorgt, da ich die echt cool fand. Haben auf jeden Fall gute Tanzstimmung gemacht:



Die üblichen Attraktionen und Freßbuden vom Festival:



Was mal wieder typisch Austalisch war. Wenn man nen Bier trinken wollte musste man sich erst ein Armband holen, was einem die Volljährigkeit bestätigte und dann in einen speziell abgesperrten Bereich aus dem man auch keine Dose mitnehmen durfte. Aber das ist manchmal auch nicht schlecht, da Andreas und ich so ein paar Leute kennengelernt haben, mit denen wir uns im "Käfig" unterhalten haben. Hier bin ich mit einer Australierin die mit ihrem Kumpel dort war. Wir haben ungefähr ne Stunde zusammen gesessen und die beiden waren ziemlich lustig.



!!!!GUERILLA RADIO!!!! Der Höhepunkt des Tages. Was ein geiles Konzert! Die Stimmung war unglaublich und Rage hat einen Klassiker nach dem anderen rausgehauen.



Ich war direkt vorm ersten Wellenbrecher und es war ziemlich eng, aber cool! Bei Bombtrack war die Menge nicht mehr zu halten. Es wurde permanent von vorne mit nem Schlauch Wasser über die Leute gesprüht um die Menge etwas abzukühlen, da es natürlich unglaublich heiß war.





Bei Rage Against The Machine hatte ich mich bis vorne durch geschlagen, so dass ich in der Menge natürlich Andreas verloren hatte. Aber das hatten wir vorher schon abgeklärt. So bin ich dann Abends total fertig nach und naß mit der Bahn nach Hause um heute Morgen wieder pünktlich in der Firma stehen zu können.
Aber ich bin sogar mit der Diplomarbeit voran gekommen! Wer hätte das gedacht :)

Mittwoch, 23. Januar 2008

Kitesurfen



Kitesurfen hat sich hier zu meiner absoluten Leidenschaft entwickelt. So schau ich jeden Tag gegen 16 Uhr ins Internet wie der Wind ist und wenn es gut aussieht, gehts dann umgehend nach der Arbeit mit dem Auto nach St. Kilda. Dort ist ein Strand extra fuer Kitesurfer mit knietiefem Wasser, dass erst nach einer Weile tiefer wird. Also ideale Bedingungen. Das Meer ist auch herrlich warm und so kann man dann den Abend wunderbar mit ner Runde Kiten ausklingen lassen. Ganz nebenbei bekommt man noch traumhafte Sonnenuntergaenge geboten wenn man bis zum Ende auf dem Wasser bleibt.
Normalerweise ist es schwierig Fotos zu machen. Aber letzte Woche habe ich ein paar Jungs mit ner professionellen Kamera am Strand Fotos vom Meer machen sehen und da bin ich schnell zu denen rueber gegangen und hab gefragt ob sie kurz ein paar Bilder von mir machen koennten. Es war kein Problem fuer sie, so dassich dann schnell ne Runde raus und wieder rein gekitet bin und dabei sind diese Fotos, die sie mir dann gemailt haben entstanden:

Kitesurfen nach der Arbeit in St. Kilda

Montag, 14. Januar 2008

Endlich wieder was zu lesen!!!!

Da ich nun schon so lange nichts mehr geschrieben habe, hole ich jetzt einfach mal einiges auf einen Schlag nach. So war ich am letzten Tag in Sydney noch mit Michael am Bondi Beach. Das ist einer der bekannten Surferstrände in Sydney. Dort ist es bei gutem Wetter immer brechend voll wie man auch auf den Bildern erkennen kann. Schön ist es trotzdem irgendwie und es gibt viel zu sehen ;) ! Die Wellen an dem Tag waren astrein, so dass ich für ne knappe Stunde ins Meer bin. Leider hatte ich weder ein Bodyboard noch ein Surfboard, so dass ich mit dem normalen Schwimmen in den Wellen vorlieb nehmen musste. Aber das war auch nicht zu verachten. Der Unterschied zum Melbourner Meer ist, dass Sydney nicht wie Melbourne in einer fast geschloßenen Bucht liegt, sondern das Meer offen hereinrollt und somit stets eine relativ ordentliche Brandung vorhanden ist.







Ich hatte dann einen Flug zurück gebucht und Michael wohnt eigentlich direkt beim Flughafen, so dass es nur eine Station von ihm ist und die U-Bahn 3 Minuten benötigt. Allerdings kosten diese 3 Minuten in Sydney natürlich über 13 Dollar. Als ich nun Abends die Bahn zu meinem Flieger nehmen wollte, war natürlich genau dann eine Bahn liegengeblieben, so dass es zu Verspätungen kam. Da ich aber alles sehr knapp bemessen hatte, konnte ich nicht warten. Also bin ich wieder raus aus dem U-Bahnhof, hoch zum Kassenschalter. Dort habe ich die 13 Dollar zurück bekommen und dann schnell zur Hauptstrasse. Dort kam zum Glück ein Taxi lang, dass mich dann für 8 Dollar bis vors Terminal gebracht hat, so dass ich noch so gerade meinen Flieger bekommen habe!
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Als ich dann aus Sydney wieder da war, bin ich dann in meine neue Wohnung umgezogen. Die liegt jetzt fast noch zentraler als die andere. Nur 200 Meter von der RMIT Universität in der Innenstadt entfernt. Ich wohne mit zwei sehr netten Mädels zusammen. Die eine ist aus Malysia und die andere eine Kanadierin. Die Wohnung ist sehr schön groß und hell. Alle Böden sind Parkett und man hat einen tollen Blick auf Melbourne. Eine Parkgarage für mein Auto gibt es ebenfalls, so dass ich rundum zufrieden bin. Auch Internet werde ich bald hier fest haben, da DSL im Mietpreis inbegriffen ist, aber leider dauert das noch 8-10 Tage. Daher war ich in letzter Zeit auch nicht ganz so aktiv mit neuen Blog Beiträgen.Hier jetzt aber ein paar Bilder von der Wohnung:

Blick vom Esstisch:


Die Küche:


mein Zimmer, ebenfalls mit Skylineausblick:


Wohn- und Esszimmer:
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Dieses Wochenende wurde in unser Strasse die S-Bahnlinie neu gemacht. Das ist hier etwas anders als in Deutschland. Deswegen habe ich auch ein paar Bilder gemacht und sogar ein kurzes Video gedreht. Die gesamte Strasse wird von Freitag Abend um 19 Uhr bis zum Dienstag Morgen um 5 Uhr gemacht. Dabei wird 24 Std. ohne Rücksicht auf Nachtruhe etc. durchgearbeitet. 32 Bagger und über 60 LKWs gleichzeitig habe ich gezählt. Die haben Samstag nach um 3 Uhr morgens mitten in der bewohnten Innenstadt die gesamte Strasse mit Presslufthammern aufgerissen. Der große Vortil dabei ist, dass sie dafür wirklich in den paar Tagen mit allem fertig sind und sich das Verkehrschaos nur auf den Montag beschränkt hat.




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Am Freitag Abend war ich dann mit 2 Jungs und einem Mädel, die ich in einer Gruppe im Studivz kennengelernt hatte abends etwas feiern. War ein sehr lustiger und auch langer Abend, da ich erst um 7 Uhr morgens zuhause war. O.k., auf dem Rückweg hab ich mich irgendwie verfranzt, obwohl ich eigentlich nur die Strasse hochlaufen hätte müssen. Aber irgendwie hat mich wohl die Riesenbaustelle irritiert. Wir sind auf jeden Fall in der Lounge in der Swanston Street gewesen und haben gut gefeiert.




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Der Samstag war dann natürlich mit viel Schlafen gesegnet und Abends bin ich dann noch mit der kanadischen Mitbewohnerin Theresa an den Strand gefahren.Sonntags war dann wieder schön fit, so dass ich mich um 10 Uhr zum Strand aufgemacht habe um den Tag mit Kiten zu verbringen. Der Wind war perfekt und es klappte alles super.Die ersten richtigen Sprünge haben funktioniert und es hat einfach Irre Spass gemacht. Leider hab ich nicht ganz so gut mit dem Eincremen aufgepasst, so dass ich jetzt einen Sonnenbrand auf den Armen und im Gesicht hab. Ich hoffe der wird in den nächsten Tagen dann in Bräune umschlagen und ich bin gewarnt für die Zukunft. Abends sind Theresa und ich dann zur Transport Bar am Federation Square gegangen. Dort haben wir noch zufällig meinen Ex-Mitbewohner und einen Kumpel von ihm getroffen. Außerdem haben wir zwei Jungs aus Melbourne, die mit einer Freundin aus Brisbane da waren getroffen. Eigentlich wollten wir ja nur so nen Stündchen dorthin, aber sind dann doch noch bis 0.30 Uhr geblieben und hatten super viel Spass. Das Mädchen heisst Tina und sie hat mir angeboten mich und Bettina ein bißchen in Brisbane herumzuführen wenn wir im Februar dorthin fliegen, was natürlich top ist. Der Bekannte von ihr war auch super nett und eventuell gehen wir zusammen zu den Australien Open am Samstag. Hingehen werde ich aber ziemlich sicher, da die Tickets nicht so teuer sind und wenn ich schonmal in Australien bin, möchte ich das Event nicht verpassen.Bilder von gestern Abend (ich seh aus wie ne Tomate):

meine Mitbewohnerin und die beiden Jungs die wir kennengelernt haben:


alle zusammen, als wir Sam und Alex zufällig dort trafen:


Tina und Theresa:


Tina und ihr Bekannter:
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Dienstag, 1. Januar 2008

Silvester 2007/2008















Dieses Silvester sollte mein erstes Silvester in der Sonne sein und so haben wir den Tag standesgemäß begonnen und erstmal ein bißchen das schöne Wetter am Pool von Michis Wohnung genoßen. Ich glaube eine bessere Vorbereitung auf eine lange Nacht kann man nicht haben ;)



Unsere Pläne für den Abend wurden wegen eines etwas wechselhaften Gesellen, den ich über Studivz kennengelernt hatte, ein paar Mal von kleiner Privatparty, auf in die Stadt gehen geändert.
Am Ende haben wir uns dann für einen Aussichtspunkt am Nordufer entschieden. Dazu mussten wir mit der Bahn in die Stadt fahren und dann knapp 5 km durch die Vororte Sydneys zu Fuss laufen. Wir haben dann einen Polizisten nach dem Weg gefragt und da wir uns nicht sicher waren ob man was trinken darf in der Öffentlichkeit da es ja normal in Áustralien verboten ist hat Michael den Polizisten danach gefragt. Der war sehr lustig und meinte nur: "No problem mate, it's New Years Eve, everything goes tonight!"
Ein Vorteil von unserem langen Spaziergang war, dass wir zum einen an vielen privaten Haus oder Parkpartys vorbeikamen, was spassig war zu sehen und zum anderen blieb man trotz des Verzehrs von Bier unterwegs komplett nüchtern, da man es sofort wieder ausgeschwitzt hat. Es war nämlich immer noch sehr warm (gefühlte 30 Grad). Heute habe ich in den Nachrichten gehört, dass in Melbourne nachdem es tagsüber 43 Grad warm war, die Temperatur über Nacht nicht unter 32 Grad an Silvester gefallen ist und Melbourne damit das heißeste Silvester aller Zeiten hatte. Ganz so heiß war es bei uns dann zum Glück nicht.

So langsam nähern wir uns dem Aussichtspunkt und die Massen werden immer dichter:




Da wir etwas spät dran waren, denn die besten Plätze werden sich bereits morgens gesichert, mussten wir eine große Felsen Kletter Aktion starten um noch einen richtig guten Platz zu bekommen. Gut das wir noch nüchtern waren, so dass wir auch das gemeistert haben:


Vom feuerwerk an sich stelle ich jetzt keine Bilder online, da es ja unendlich viele professionelle Aufnahmen davon im Netz gibt.
Allerdings habe ich dieses Video gedreht (richtig gut ist vor allem das Ende):



Nachdem ich dann nach kurz mit Bettina telefoniert habe, die ich vor allem beim Feuerwerk sehr vermisst habe, da wir uns ja vor 4 Jahren um ungefähr diese Zeit kennengelernt haben, konnte ich sogar noch kurz meine Eltern in Marrakesch erreichen. Es war fast einfacher eine Handyverbindung zu bekommen, als die letzten Jahre in Saalbach.
Dann haben wir uns mit tausenden anderen auf den Weg in die Stadt gemacht und hatten eingentlich wenig Hoffnung noch in einen Club zu kommen. Dort angekommen wunderten wir uns dann aber, dass es gar nicht so übervoll war. Wir entschieden uns dann für den Club in dem wir 2 Tage zuvor auch schon waren. Ich hatte vor 2 Tagen beim Reingehen kurz mit der Frau am Einlaß gesprochen, da sie Deutsch konnte und irgendwie schien sie uns deshalb zu mögen, denn als ich sagte, "ah die Deutsche", hat sie uns umsonst reingelassen, was uns 30 Dollar gespart hat. Die anderen in der Schlange mussten alle zahlen :)
So hatte wir dann noch einen sehr lustigen Silvesterabend und haben bis 6.30 Uhr gefeiert:

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Sydney

So nun der versprochenen Bericht über meine Tage in Sydney.Nachdem wir abends angekommen waren sind wir erstmal ins Einkaufszentrum gefahren und haben uns mit allem eingedeckt was wir für die nächsten Tage brauchten, da wir ja dann das Auto wieder abgeben mussten und somit nicht mehr die Gelegenheit bekommen würden auf bequeme Art einzukaufen. Da wir vom Tag ziemlich geschafft waren sind wir dann ziemlich schnell schlafen gegangen.
Der nächste Tag begrüßte uns mit traumhaften Wetter, so dass wir mit bester Stimmung in die Stadt fahren konnten. Da Michaels Netzteil vom Laptop unterwegs den Geist aufgegeben hatte, sind wir erstmal zu einem Geschäft auf der Nordseite Sydneys gefahren und so kam ich in den Genuß über die Harbor Bridge mit dem tollen Blick auf Sydney mit dem Auto zu fahren. Nachdem wir den Mietwagen bei Europcar abgegeben hatten, sind wir dann durch Sydney marschiert. Ich finde Sydney wirkliche eine tolle Stadt, die irgendwie ganz andes als Melbourne ist. Wir hatten dann das Glück, dass wir am Hafen ein Cafe gefunden haben, dass erhöht lag, aber geschloßen war. Irgendwie sind deswegen keine Leute dort hoch gegangen, so dass wir die ganze Terasse für uns alleine hatten und gemütlich ein paar Bilder machen konnten und danach auf einem Sofa sitzen und dem bunten Treiben im Hafen zuschauen konnten. Wir sind ca. 1 Stunde dort geblieben und es war einfach herrlich bei dem Wetter.

Das ist das Rathaus von Sydney mit mir auf den Treppenstufen:



Eines der vielen Motorboote die den ganzen Tag im Hafen hin und her fahren:



Hier nochmal der wunderschöne Blick über den Hafen auf die Oper:



Ich vor der Skyline:



Wir haben dann einen längeren Fußmarsch durch Sydney zum Darling Harbour gemacht, wo wir etwas zu Mittag Essen und gleichzeitig den Blick aufs Wasser genießen wollten. Nachdem wir einige etwas teurere Restaurants übergangen haben, fanden wir ein günstiges Restaurant mit einer großen Terasse auf der auch eine Liveband spielte. Dort haben wir dann gemütlich gegessen und haben uns dann gegen Spätnachmittag wieder auf den Heimweg zu Michaels Wohnung gemacht. Leider ist das U-Bahn fahren in Sydney sehr viel teurer und auch umständlicher als in Melbourne. Während man in Melbourne entweder ein Tagesticket oder ein Ticket was für 2 Stunden gilt kauft und dann überall hinfahren kann und dafür 3,30 Dollar zahlt, muß man in Sydney jedesmal ein Ticket kaufen, mit dem man nur an einer Station einsteigen und an einer anderen aussteigen kann. Das kostet dann auch noch fast das doppelt soviel wie ein zwei Stunden Ticket in Melbourne.
Wir sind dann erstmal ne Runde in den Aussenpool von Michaels Wohneinheit schwimmen gegangen, was sehr erfrischend war und haben dann den Abend geplant. Ich hab meinen Mitbewohner angerufen, da er einige Zeit in Sydney gelebt hat, um ihn nach Tipps zum weggehen zu fragen. So haben wir uns dann relativ spät mit ein paar Namen von Clubs auf den Weg in die Stadt gemacht. Leider wollten die Türsteher vom ersten Club, dass man ein Hemd trägt und die anweseneden Leute waren auch alle etwas schicker gekleidet, so dass wir uns weiter auf den Weg zu Kings Kross machten, ein Viertel in Sydney, dass ein bißchen wie die Reperbahn in klein ist. Dort fanden wir dann auch einen coolen Club, wo wir bis morgens früh gefeiert haben, um dann eine frühe Bahn wieder nach Hause zu nehmen.
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