Letzten Mittwoch hatte ich eine Kitesurfstunde gebucht. Es war den ganzen Tag ziemlich windstill. Ich sollte mich 2
Stunden vorher melden um die Windbedingungen zu erfragen. Zum Glück frischte es aber zum Abend hin auf und so bin
ich direkt nach der Arbeit kurz nach Hause um mich umzuziehen und dann schnell an den Kitesurfstrand von St. Kilda
geradelt. 80 Dollar war natürlich nicht gerade wenig für 60 Minuten Unterricht, aber da ich ja in Deutschland meinen
Kitesurfschein gemacht hatte, musste ich wenigstens nicht das Geld fürs Drachenfliegen am Strand ausgeben, sondern
konnte direkt ins Wasser um das Starten zu üben. Glücklicherweise benutze diese Surfschule exakt die selben Kites,
die ich auch in Deutschland geflogen war, so war die Kontrolle des Kites auch kein Problem. Ich erinner mich aber
noch an die unzähligen Startversuche in der eiskalten Nordsee zurück und so hatte ich meine Bendenken wie es hier
wohl klappen würde. Aber ich stand zu meiner eigenen Verwunderung nach dem zweiten Startversuch auf dem Brett und
konnte schon auf und ab kiten. Ein super Gefühl, was echt eine Kombination aus Wakeboarden und surfen ist und irre
Spass macht. Leider habe ich kein Bild davon, da ich ja alleine zum Strand gefahren war und die Kamera zwar mit
hatte, aber keinen anderen der mich während der Stunde hätte fotografieren können.
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